Wie wollen Sie mehr Angebote für die Jungedlichen schaffen?

Kinder und Jugendliche sind die Zukunft unserer Gemeinde. Aber nicht nur deswegen liegen sie mir sehr am Herzen. Als Vater dreier erwachsener Kinder konnte ich mir so manches mal anhören, dass hier doch nichts los sei. Wie kann das sein? Worauf haben unsere Jugendlichen in der heutigen Zeit eigentlich Lust? Um das herauszufinden, sollten wir mit ihnen sprechen, ihnen Gehör verschaffen!

Mit „Jugend checkt Rathaus“ oder den „Provinzhelden“ hat die Gemeinde gemeinsam mit dem McFly, Theo’s und dem Ortsjugendring Initiativen ergriffen. In St. Arnold entstanden durch das DEK die Sprayerwand und der Skaterpark. Hier müssen wir weiter anknüpfen. Natürlich dürfen wir die Themen Aus-, Weiter- und Bildungsangebote, Mobilität und das veränderte Freizeitverhalten nicht ausblenden.

Eine regelmäßig angebotene offene Jugendsprechstunde ist wichtig und denke, es ist an der Zeit für eine eigenständige Jugendpolitik. Dann stehen wir gemeinsam mit Vertretern aus der Politik, den Jugendverbänden und -einrichtungen im direkten Austausch mit ihnen. Denn sie wollen gehört und gesehen werden und ein Mitspracherecht haben. In einem weiteren Schritt sollten wir einen Kinder- und Jugendrat gründen, damit Neuenkirchen für junge Menschen attraktiv bleibt. Ein Signal, dass wir als Gemeinde die Jugendarbeit ernst nehmen.

So können wir in Zukunft weitere Projekte anstoßen. Wie beispielsweise, alte Handwerksberufe den Jugendlichen näher zu bringen. Die Idee entstand aus Gesprächen mit dem Heimatverein und dem McFly. Wir brauchen wieder Landlust statt Landfrust und der damit verbunden Landflucht.


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