Von der Dorfbauerschaft über den Hof Röwert zu Josef Stegemann

Nach der Begrüßung durch Dennis Puls, der die Klööntiet organisierte, stelle Landwirt Hermann Brünen seinen Hof und seine Umwelt-Gedanken vor. Dabei wurden Themen zur großzügigen Stallhaltung und modernen -ausgestaltung, zur Milchwirtschaft, die Entwicklung der Milchpreise, auch bedingt durch die Corna-Krise und die weiteren Planungen bei Naarmann offen gesprochen. Er hat aber nicht nur Milchkühe und Masttieren sondern auch 20 Schafe. „Die sind ein Selbstläufer“, bemerke Brünen nebenbei.

Intensiv wurde über den Zustand der teilweise schlechten Wirtschaftswege und der Vorfahrtsregelung an der sogenannten „Triangel“ diskutiert. Bei letzterem sollen die Fahrradfahrer Vorfahrt bekommen. Hier sehen die Landwirte eine große Unfallgefahr, wenn sie mit ihren tonnenschweren Geräten unterwegs sind, denn teilweise sind die Radwege sehr schlecht einsehbar.

Ähnlich gelagert waren die Themen auf dem Hof Röwert. Nach einer kurzen Begrüßung durch Albert Röwert ging es auch gleich in die Vorstellungs- und Fragerunde. 

Sehr gut vorbereitet war die Truppe um Stegmann. Gleich zwei Blätter mit 14 Fragen lagen auf dem Tisch und wurden in lockerer Runde Punkt für Punkt abgearbeitet. „Wir haben uns in der vergangenen Woche getroffen und den Fragenkatalog erstellt“, rief Stefan Heuermann in die Runde. „Wir haben extra eine WhatsApp-Gruppe namens Willi-Truppe“ kam aus einer anderen Ecke. Themen wie die Wirtschaftsförderung, Senkung des Hebesatzes für Unternehmen oder die Gastronomie mit einer Genossenschaftskneipe zu stärken konnten zuerst geklärt werden. Der parteilose und unabhängige Bürgermeisterkandidat Willi Brüning bestätigte, dass ein Getränkegroßhändler bereits Kontakt zum ihm aufgenommen hat und über positive Entwicklungen gesprochen wurde. Diese sollen bis zum zweiten Treffen mit der Kaumannschaft und den Gastronomen am kommenden Montag um 19:30 Uhr vertieft und vorgestellt werden. Einen weiteren Block nahm die Aussage „Neuenkirchen, Gemeinde der Gutachten“ und der Umgang mit den Experten, Fachleuten und Angestellten im Rathaus ein.

Am Ende ging es noch um die Themen eines Ärztehauses oder dem Mehrgenerationen-Gedanken. Und als Schützenbrüder konnte der Bürgermeisterkandidat den Fragen einer Schützenhalle, eines gemeinsam bewirteten Saalbetriebes oder eines Schützenplatzes in zentraler Lage Rede und Antwort stehen. Mit den Worten „Es ist besser mit den Menschen zu reden, als über sie“ konnte Willi Brüning abschließend weitere Punkte sammeln.


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